Netzwerk Grüne Region Bremen

Verbände und Vereine treten für Erhalt,  Förderung und nachhaltige Nutzung unserer Bremer Naturräume ein

Unser Land Bremen wird von einem grünen Gürtel an wunderschönen Naturflächen umgeben. Diese Gebiete erfüllen vielfältige, wichtige Aufgaben. Sie dienen als Wirtschafts- und Arbeitsraum der Landwirtschaft, als Lebensraum für zahlreiche, teils seltene, Tier- und Pflanzenarten, als Erholungsraum für die Bremer Bürger und sind in großen Teilen Landschafts- oder Naturschutzflächen. Diese, unsere Kulturlandschaft, ist durch den Einfluss von uns Menschen entstanden.

 

Viele Menschen sorgen nun dafür, dass diese Naturräume so erhalten bleiben, genutzt und gepflegt werden. Die nachhaltige Nutzung dieser Naturräume ist dafür die bedingungslose Voraussetzung. Diese Menschen, die aktiv für den Schutz und Nutzung dieser Natur- und Wirtschaftsflächen eintreten, haben sich in verschiedenen, kleinen und großen "grünen" Verbänden oder Vereinen zusammengeschlossen und organisert. Aus diesen Verbänden heraus ist die Gründung des Netzwerkes Grüne Region Bremen initiiert worden, um Kräfte zu bündeln, Recoussen optimal zu nutzen und auch weiterhin nachhaltig und bestmöglich für den Schutz unserer Natur eintreten zu können.

 

Klicken Sie auf das Menüsymbol oben links um mehr über unsere Ziele, Positionen und Mitglieder zu erfahren.


Landnutzerverbände aus sechs Bundesländern veröffentlichen Resolution

Netzwerk Grüne Region Bremen gehört zu den Initiatoren

 

Das im Januar 2016 gegründete „Netzwerk Grüne Region Bremen“ ist Initialisierungsmitglied eines bundesweiten Netzwerkes sogenannter Nutzerverbände. Am Donnertag, den 10. März 2016 haben sich in Kiel sechs Dachorganisationen zu einer gemeinsamen Aufstellung formiert. Diese veröffentlichten jetzt eine Resolution. Das „Netzwerk Grüne Region Bremen“ unterstützt als Bremer Landesverband die Arbeit auf Bundesebene. Im Gegenzug partizipieren die angeschlossenen Bremer Verbände von einer Dachorganisation mit über 3 Millionen Mitgliedern und mehr als 30 zusammengeschlossenen Verbänden. Unter anderem ist ein bundesweiter fachlicher Austausch, persönlicher Kontakt und eine immer engere Zusammenarbeit vorgesehen.

 

 

Marcus Henke, Vorsitzender des „Netzwerkes Grüne Region Bremen“ sagt: Es ist für uns ein ganz großer Erfolg. Wir verfügen nach so kurzer Zeit nun nicht nur auf Landesebene über eine hervorragende Zusammenarbeit, sondern auch auf Bundesebene über ein enges Kontaktnetzwerk. Henke sieht in dem Engagement bundesweit eine Bestätigung für die eigenen Aktivitäten und freut sich auf weitere Bundesländer, die an einen Beitritt zu der jetzt aktiven Dachorganisation nachdenken.

 

 

 

Nachfolgend finden Sie die Resolution.

 

 

Presseinformation

 

Naturschutz mit Augenmaß

Nutzerverbände formieren sich - Resolution erarbeitet

 

Vor einigen Tagen, am Donnerstag, 10. März 2016, haben sich in Kiel sechs Dachorganisationen sogenannter "Nutzerverbände" zu einer gemeinsamen Aufstellung formiert. Auf Einladung des Arbeitskreises Eigentum & Naturschutz Schleswig-Holstein und nach einem einführenden Vortrag von Herrn Gregor Beyer, Potsdam, vereinbarten

 

-      Aktionsbündnis Forum Natur, Berlin

-      Arbeitskreis Eigentum & Naturschutz Schleswig-Holstein

-      Forum Natur Brandenburg

-      Förderverein nachhaltige Wirtschaft Niedersachsen

-      Netzwerk Grüne Region Bremen

-      Pro Natur MV

 

eine bundesländerübergreifende engere Zusammenarbeit durch Informationsaustausch und wechselseitige Unterstützung. Die Organisationen beschlossen die Erarbeitung einer gemeinsamen Resolution, die nachstehend abgedruckt ist:

 

1.    Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist nicht nur Staatsziel (Artikel 20a Grundgesetz), sondern auch Selbstverpflichtung derjenigen, die Natur nachhaltig bewirtschaften.

 

2.    Uns eint die gemeinsame Überzeugung, dass Naturschutz nur dann erreicht werden kann, wenn auch die Lebensgrundlagen derjenigen gesichert sind, die in den deutschen Kulturlandschaften zum Teil seit Generationen leben und sie schon um ihrer eigenen Existenz willen seit jeher sachkundig und nachhaltig bewirtschaften.

 

3.    Insbesondere im Rahmen der FFH- und Vogelschutzrichtlinie kam und kommt es in der Vollzugspraxis seit zwei Jahrzehnten immer wieder zu erheblichen Schwierigkeiten. Die Umsetzung der Richtlinien hat zu erheblichen Akzeptanzproblemen geführt. Oftmals hat der Schutz der Natur vor dem Menschen Vorrang vor dem Schutz der Natur durch den Menschen. Die Kommunikation mit denjenigen, die mit und in der Natur wirtschaften, muss deutlich verbessert werden. Für Managementplanungen muss das Einvernehmen der Bewirtschafter Voraussetzung sein.

 

4.    Behördlicher und verbandlicher Naturschutz ist zu oft unverhältnismäßig. Infrastrukturprojekte scheitern oder werden verzögert, kleine Anlässe werden drakonisch sanktioniert, problematische Eingriffe politisch passend gemacht.

 

5.    Die Interessen der Nutzer und Eigentümer müssen in die politische und planerische Abwägung einbezogen werden, um negative Effekte auf Wirtschaft und Naturschutz zu vermeiden. Wir sind offen für Gespräche, denn Nachhaltigkeit und Naturschutz zählen zur Basis unseres Wirtschaftens.

 

6.    Wir vereinbaren fachlichen Austausch, persönlichen Kontakt und eine immer engere Zusammenarbeit.

 

In den Dachorganisationen sind über 30 Verbände mit über 3 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen. Sie verleihen einer Mehrheit eine Stimme für einen Naturschutz mit Augenmaß.

 

Kiel, den 7. April 2016

 

Aktionsbündnis Forum Natur, Berlin (www.forum-natur.de)

Arbeitskreis Eigentum & Naturschutz Schleswig-Holstein (www.arbeitskreis-eigentum-und-naturschutz.de)

Forum Natur Brandenburg (www.forum-natur-brandenburg.de)

Förderverein nachhaltige Wirtschaft Niedersachsen (www.fnw-online.de)

Netzwerk Grüne Region Bremen (www.gruene-region-bremen.de)

 

v.i.S.d.P

 

Dr. Tilman Giesen, Arbeitskreis Eigentum & Naturschutz,

0431/5900994, arbeitskreis@lauprecht-kiel.de

 


Bremens ländlicher Raum bündelt die Kräfte

Am 25.01.2016 erfolgte die offizielle Gründung des Netzwerkes Grüne Region Bremen im Haus der Gärtner und Landwirte in Bremen-Oberneuland. Die Vertreter der Mitgliedsverbände unterzeichneten gemeinsam das Grundsatzpapier. 

 

Die Grundidee für das Netzwerk wurde im November 2014 geboren. Im Frühjahr 2015 wurden die Inhalte des Grundsatzpapieres entwickelt und abgestimmt. Im weiteren Verlauf spezifizierten die Verbände die Inhalte Ihrer zukünftigen gemeinsamen Arbeit, wuchsen enger zusammen und stellten sich zielgerichtet für die gemeinsame Sache auf. Mit der offizielen Gündung dokumentiert das Netzwerk Handlungsfähigkeit. Zur Pressemeldung

Gute Laune bei der Unterzeichnung des Grundsatzpapieres durch die Vertreter der Verbände - v.l. Denny Garbade, Hilmer Garbade, Andrea Geerken, August-Wilhelm Schinkel, Marcus Henke, Rolf Libertin.
Gute Laune bei der Unterzeichnung des Grundsatzpapieres durch die Vertreter der Verbände - v.l. Denny Garbade, Hilmer Garbade, Andrea Geerken, August-Wilhelm Schinkel, Marcus Henke, Rolf Libertin.

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